Achtsamkeit im Alltag

Datum: 

15.04.2026

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Ich glaub, wir sind richtig gut darin, gleichzeitig überall zu sein – nur halt nicht wirklich hier.

Du wachst auf, erster Griff ist das Handy. Dann Insta, Tiktok, irgendwer hat geschrieben, irgendwas ist passiert. Und das zieht sich das durch den ganzen Tag. Schule, Arbeit, irgendwas im Kopf, aber Pause gibt’s eigentlich nie so richtig.

Doch dann gibt’s auch diese Momente: Du läufst irgendwo lang, hörst plötzlich Musik oder einfach nur den Wind, und für paar Sekunden bist du einfach da. Ohne Plan, ohne Stress, ohne irgendwas zu müssen.

Mehr braucht’s manchmal gar nicht.

Achtsamkeit klingt immer so nach Yoga-Matte und Räucherstäbchen. Aber vielleicht ist es einfach wie ein kleiner Reality-Check.

Sich die Frage zu stellen: Wie gehts mir eigentlich?

Und die Antwort nicht sofort wegdrücken, sondern es einfach hinzunehmen, wie es ist.

Vielleicht reicht’s schon, heute einmal kurz aus diesem Dauer-Scrollen auszusteigen.


 

Und sich Zeit um sich selbst und um seine Umgebung zu nehmen.


 

Jamie Heinikel von der Evangelischen Jugend Schweinfurt