Nachrichtenarchiv für Pfarrei Schweinfurt-Stadt

Die Vesperkirche Schweinfurt als „Übungsraum für die Liebe“

Beim Eröffnungsgottesdienst predigte Regionalbischöfin Gisela Bornowski in der gut besuchten St. Johanniskirche

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Mit einem festlichen Gottesdienst wurde die zehnte Ausgabe der Schweinfurter Vesperkirche am Sonntag, 21.1.2024 eröffnet. Zwei Wochen lang gibt es nun wieder jeden Tag mitten in der Kirche eine warme Mahlzeit, Kaffee und Kuchen für 1,50 €, sodass sich das Essen wirklich alle leisten können. Aber das Essen allein macht die Vesperkirche nicht zu dem, was sie ist. Es geht um die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Menschen, die sich bisher nicht kannten. Um Gespräche, gegenseitige Hilfe, um soziale Angebote und Beratung.

Zwei alte Hasen neu eingeführt

Die Diakone Norbert Holzheid und Johannes Hofmann wurden im Gottesdienst für neue Aufgaben gesegnet

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Alte Bekannte waren es, die Dekan Oliver Bruckmann im Gottesdienst in ihre neuen Ämter einführte: Die Diakone Norbert Holzheid und Johannes Hofmann sind beide bereits seit 1997 in Schweinfurt, haben vor kurzem aber – zum wiederholten Mal – neue Aufgaben im Dekanatsbezirk übernommen. Für Dekan Bruckmann ein Festtag, wie er gleich am Anfang des Gottesdienstes betonte. Gerade im Wirken von Menschen wie diesen beiden, so Bruckmann in seiner Predigt, werde die Gegenwart Gottes beiden Menschen spürbar.

Mehr Wahlmöglichkeiten, mehr Vielfalt: Die neue „Gottesdienstlandschaft“ der evangelischen Kirchen in Schweinfurt

Schweinfurt ist damit Vorreiter in Bayern

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Manche werden zunächst etwas erschrocken sein, wenn sie den neuen Gemeindebrief „evangelisch in schweinfurt“ aufschlagen, der gerade verteilt wird: Die gewohnte Gottesdienst-Tabelle in der Mitte des Heftes ist verschwunden! Stattdessen finden sich dort nun Rubriken wie „Samstagabend“, „für Frühaufsteher“, „Friedensgebet“ oder „für Familien“ und viele weitere. Auch weiterhin nimmt der klassische Gottesdienst am Sonntagmorgen den breitesten Raum ein, aber: Viele weitere Angebote ergänzen die neue „Gottesdienstlandschaft“, wie die Gemeinden das Konzept nennen.

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