Nachrichtenarchiv für Pfarrei Schweinfurt-Stadt

Ein Diakon der Sonderklasse

Diakon Norbert Holzheid wurde nach 28 Jahren in Schweinfurt in den Ruhestand verabschiedet

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Die St. Johanniskirche war gefüllt bis auf den letzten Platz. Viele waren in Uniform gekommen, die ganze „Blaulichtfamilie“ von den Johannitern bis zur Feuerwehr war da, als „der Norbert“ an seinem letzten Arbeitstag in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.

Zum (vorerst?) letzten Mal bestieg er die barocke Kanzel und predigte dort über den Predigttext des Sonntags: Den bekannten „aaronitischen Segen“, der am Ende fast jeden Gottesdienstes gesprochen wird: „Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Einer der bekanntesten Texte der Bibel, so Holzheid. Auch in der Justizvollzugsanstalt, deren Seelsorger er jahrelang gewesen war, sei er bestens bekannt. Gott sei für alle Menschen da, egal, welche Sprache oder Herkunft sie haben. Gott sage zu allen: „Ich begleite dich, ich gehe mit dir durch Höhen und Tiefen.“ Gerade die anwesenden Einsatzkräfte, die er jahrzehntelang begleitet habe, wüssten ja auch um die dunklen Momente im Leben, aber: „Gott verwandelt die Dunkelheit in Licht“. Sehr persönlich auf seinen letzten aktiven Arbeitstag bezogen schloss er: „Am Ende meines Arbeitslebens bin ich dankbar und froh, dass dieser Segen gesprochen wird.“

Einfach heiraten am 26.6.2026

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Bild des Benutzers Heiko Kuschel

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Dreieinigkeitskirche Schweinfurt: Die Zukunft ist offen

Warum der Heizungsdefekt kein Abschied ist – und was jetzt geprüft wird

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Schweinfurt. Die Nachricht, dass in der Dreieinigkeitskirche an Weihnachten kein Gottesdienst stattfinden kann, hat viele Menschen verunsichert. Innerhalb der Stadt gibt es jedoch reichlich weitere evangelische Gottesdienstangebote in der näheren Umgebung – und wie es mit dem Kirchengebäude weitergeht, ist noch lange nicht entschieden.

Klar ist: Die elektrische Heizung ist völlig veraltet und darf aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden. Für eine Erneuerung ist derzeit kein Geld vorhanden. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Kirchengebäude überhaupt nicht mehr nutzbar ist: Auch anderswo gibt es Kirchen, in denen nur in den Sommermonaten Gottesdienste gefeiert werden, teils wegen defekter Heizungen, teils einfach, um Heizkosten zu sparen. Auch in der Dreieinigkeitskirche wird im Frühjahr sicher wieder Leben einziehen.

Weihnachtsklänge in der THWS

SW7 lud gemeinsam mit der Evangelischen Jugend zum zweiten Mal zum Weihnachtsliedersingen in der Technischen Hochschule ein

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Schon beim Betreten des Schweinfurter Hauptgebäudes der Technischen Hochschule hört man von irgendwoher leise Klänge. Jingle bells, Stille Nacht und weitere tönen durch die weiten Räume, in denen Studierende an den Tischen sitzen und lernen, arbeiten oder sich unterhalten.

Stadtweite Konfirmationen im Mai 2025

Seit drei Jahren können sich die Jugendlichen in der Stadt Schweinfurt zwischen verschiedenen Kursangeboten zur Konfirmation entscheiden. Das Konzept kommt gut an: 56 junge Menschen wurden in den letzten Wochen in verschiedenen Gottesdiensten konfirmiert.

Bild des Benutzers Johannes Michalik

Die neunmonatigen Konfikurse der evangelischen Kirche der Stadt Schweinfurt werden seit drei Jahren regional veranstaltet: die Jugendlichen können sich, je nach Interesse, eins von drei unterschiedlichen Kursangeboten aussuchen, unabhängig von ihrem Wohnort. Einmal im Jahr fahren alle Konfis gemeinsam ein Wochenende weg. Ein echtes Highlight! Geleitet wird diese Arbeit derzeit von Diakon Johannes Hofmann mit Unterstützung von Johannes Michalik (Pfarrstelleninhaber Auferstehungskirche) und einem großen Team ehrenamtlich Mitarbeitender. In diesem Jahr wurden an den fünf Konfirmationen in St.

Neue Wege zu den 20- bis 40jährigen in der Stadt

Pfarrer Christoph Rupprecht in sein Amt eingeführt

Mit einem feierlichen Gottesdienst der Kirchengemeinden Christuskirche und St. Lukas ist Christoph Rupprecht in sein Amt als Pfarrer auf der siebten Pfarrstelle in der neuen evangelischen Pfarrei Schweinfurt-Stadt installiert worden. Zu ihr haben sich im letzten Jahr sechs evangelische Pfarrgemeinden in der Stadt (St. Johannis, St. Salvator, Christuskirche, St. Lukas, Gustav-Adolf und Dreieinigkeit) zusammengeschlossen. Den Gottesdienst leiteten Dekan Oliver Bruckmann und die Pfarrer Wolfgang Weich und Mulugeta.

Eine echte Schule des Gottvertrauens

Die Vesperkirche Schweinfurt 2024 endete mit einem dankerfüllten Gottesdienst

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Mit einem festlichen Abendmahlgottesdienst in der gut gefüllten St. Johanniskirche begann der letzte Tag der Vesperkirche Schweinfurt 2024. Gut zwei Wochen lang stand die Kirche jeden Mittag offen für Begegnungen, Beratungen, Gespräche – und natürlich fürs gemeinsame Essen, das sich zum eher symbolischen Preis von 1,50 € wirklich alle leisten können sollten.

Eine vielseitiges Festmahl für die Ohren

Pfarrerinnen, Pfarrer und weitere Hauptamtliche aus dem Dekanat Schweinfurt musizierten wieder zugunsten der Vesperkirche

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Ein musikalisches Festmahl der besonderen Art: Beim „Ohrenschmaus“ in der St. Johanniskirche setzten sich Pfarrerinnen, Pfarrer und weitere Hauptamtliche gemeinsam für einen guten Zweck in Szene. Der alljährliche Benefizkonzertabend zugunsten der Vesperkirche bot eine bunte Mischung aus fröhlichen und ernsten Tönen, präsentiert von einer beeindruckenden Palette musikalischer Talente.

Die Vesperkirche Schweinfurt als „Übungsraum für die Liebe“

Beim Eröffnungsgottesdienst predigte Regionalbischöfin Gisela Bornowski in der gut besuchten St. Johanniskirche

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Mit einem festlichen Gottesdienst wurde die zehnte Ausgabe der Schweinfurter Vesperkirche am Sonntag, 21.1.2024 eröffnet. Zwei Wochen lang gibt es nun wieder jeden Tag mitten in der Kirche eine warme Mahlzeit, Kaffee und Kuchen für 1,50 €, sodass sich das Essen wirklich alle leisten können. Aber das Essen allein macht die Vesperkirche nicht zu dem, was sie ist. Es geht um die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Menschen, die sich bisher nicht kannten. Um Gespräche, gegenseitige Hilfe, um soziale Angebote und Beratung.

Zwei alte Hasen neu eingeführt

Die Diakone Norbert Holzheid und Johannes Hofmann wurden im Gottesdienst für neue Aufgaben gesegnet

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Alte Bekannte waren es, die Dekan Oliver Bruckmann im Gottesdienst in ihre neuen Ämter einführte: Die Diakone Norbert Holzheid und Johannes Hofmann sind beide bereits seit 1997 in Schweinfurt, haben vor kurzem aber – zum wiederholten Mal – neue Aufgaben im Dekanatsbezirk übernommen. Für Dekan Bruckmann ein Festtag, wie er gleich am Anfang des Gottesdienstes betonte. Gerade im Wirken von Menschen wie diesen beiden, so Bruckmann in seiner Predigt, werde die Gegenwart Gottes beiden Menschen spürbar.

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