Von der Kunst, Mensch zu sein: Nicht alles im Griff haben müssen

Datum: 

22.07.2026

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Ein Kind jongliert mit Bällen

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und liebe Hörer!

Kennen Sie das? Manchmal fühlen wir uns wie ein Jongleur. Beruf, Familie, Gesundheit, Termine – wir versuchen, zu viele Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten.
Und irgendwann fällt einer herunter...

Und plötzlich merken wir: Das Leben lässt sich nicht vollständig planen.

In der Bibel lesen wir von Jesus Christus, der sagt: „Sorgt euch nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.“ (Matthäus 6,34)
Das ist keine Einladung zur Sorglosigkeit. Aber vielleicht eine Einladung, nicht alles alleine tragen zu wollen.

Die Kunst, Mensch zu sein, bedeutet auch: Ich muss nicht alles im Griff haben.
Manches darf ich aus der Hand geben – an andere Menschen und an Gott.
Und vielleicht kann ich gerade dann wieder freier atmen.

Einen gesegneten Tag wünscht Ihnen
Ihre Prädikantin Martina Rottmann, Auferstehungskirche Schweinfurt