Von der Kunst, Mensch zu sein: Neu anfangen dürfen

Datum: 

23.07.2026

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Der Text handschriftlich "Als Kind konnten wir Fehler einfach ausradieren. Wie schön wäre es, wenn es auch im (radierte Lücke) Leben einen Radiergummi gäbe." Darüber ein Bleistift und die Rückseite eines Bleistifts mit Radiergummi.

Einen schönen guten Morgen, liebe Hörerinnen und liebe Hörer!

Erinnern Sie sich noch: Als Kind konnten wir Fehler einfach ausradieren. Manchmal blieb zwar ein grauer Fleck zurück, aber wir konnten weiterschreiben.
Wie schön wäre es, wenn es auch im wirklichen Leben einen Radiergummi gäbe.

Die Bibel erzählt von einem Gott, der sagt: „Siehe, ich mache alles neu.“ (Offenbarung 21,5)
Das ist eine wunderbare Zusage.
Wir sind nicht auf unsere Vergangenheit festgelegt. Nicht auf unsere Fehler, nicht auf unsere Enttäuschungen.

Die Kunst, Mensch zu sein, besteht auch darin, sich selbst einen neuen Anfang zu erlauben.

Vielleicht ist heute der Tag, an dem Sie ein Gespräch suchen. Einen ersten Schritt wagen. Ein Gebet sprechen - oder einfach neu hoffen.
Denn bei Gott gibt es immer mehr Zukunft als Vergangenheit.

Einen gesegneten Tag wünscht Ihnen
Ihre Prädikantin Martina Rottmann, Auferstehungskirche Schweinfurt