Von der Kunst, Mensch zu sein: Hoffen dürfen

Datum: 

24.07.2026

Stichwörter: 

Die Kirche ist dunkel, die Fenster hell

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und liebe Hörer!

Kennen Sie das? Manchmal nachts, wenn wir nicht schlafen können, scheinen die Probleme riesengroß.
Und dann wird es langsam hell. Die ersten Sonnenstrahlen fallen ins Zimmer – und manches sieht plötzlich anders aus.

Hoffnung bedeutet nicht, dass alle Probleme verschwinden. Aber sie sagt: Es wird nicht immer Nacht bleiben.

Der Prophet Jesaja schreibt: „Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft.“ (Jesaja 40,31)

Hoffnung bedeutet nicht, dass alles gut wird.
Hoffnung bedeutet: Ich glaube, dass das Schwere nicht das letzte Wort hat.

Zum Abschluss unserer Woche über die Kunst, Mensch zu sein, möchte ich Ihnen noch einen Gedanken mitgeben:
Wir dürfen schwach sein. Wir dürfen Fehler machen. Wir müssen nicht alles im Griff haben. Wir dürfen neu anfangen. Und wir dürfen hoffen.

Denn Gott geht mit – auch in die nächste Woche und in dieses Wochenende.
Ihre Prädikantin Martina Rottmann, Auferstehungskirche Schweinfurt