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Guten Morgen, liebe Hörerinnen und liebe Hörer!
„Eigentlich bin ich ganz zufrieden. Aber …“
Dann erzählt die Nachbarin von ihrem tollen Urlaub. Ein Kollege bekommt eine Beförderung.
Und auf einmal erscheint das eigene Leben ein bisschen weniger schön.
Vergleichen können wir Menschen ziemlich gut. Nur macht es uns nicht unbedingt zufriedener.
In der Bibel schreibt der Apostel Paulus (Phil. 4.31): „Ich habe gelernt, mir genügen zu lassen,
wie's mir auch geht.“
Bemerkenswert: Er sagt nicht, dass ihm das immer leichtgefallen ist. Er hat es gelernt.
Vielleicht können auch wir das einüben.
Indem wir heute einmal nicht auf das schauen, was uns fehlt, sondern auf das,
was unser Leben reich macht.
Denn manchmal fehlt uns zum Glück nicht mehr. Sondern ein anderer Blick.
Einen gesegneten Tag wünscht Ihnen
Ihre Prädikantin Martina Rottmann, Auferstehungskirche Schweinfurt

